FAQ
Wie ermöglicht ProMASTER seine durchgängige, automatisierte Fertigung von Losgröße 1?
Die auftragsbezogene Fertigung von Losgröße 1 beginnt mit der Erstellung eines Fertigungsauftrags im ERP-System, der als Grundlage für alle weiteren Prozessschritte dient. Anschließend erstellt der CAM-Programmierer das NC-Programm für die jeweilige Bearbeitungsmaschine. Sobald das NC-Programm vorliegt, wird der Auftrag freigegeben und automatisch an ProMASTER übergeben.
ProMASTER übernimmt daraufhin die Ressourcenprüfung und -planung, indem alle benötigten Werkzeuge, Spannmittel und Materialien überprüft werden. Fehlende Werkzeuge werden automatisch angefordert, und der Auftrag wird so eingeplant, dass die Artikel termingerecht fertiggestellt werden können. Die Werkzeugdaten können dabei automatisiert vom Voreinstellgerät direkt an die Bearbeitungsmaschine übertragen werden.
Sind alle erforderlichen Ressourcen vorhanden, veranlasst ProMASTER den Versand des Rohmaterials mittels eines AGV (Automated Guided Vehicle) zur Automatisierungszelle und überträgt gleichzeitig die entsprechenden Artikeldaten. Der Roboter belädt die Maschine vollautomatisch, während ProMASTER das korrekte NC-Programm überträgt und den Bearbeitungsprozess startet.
Nach Abschluss der Bearbeitung wird das Fertigteil automatisch abgelegt. ProMASTER organisiert anschließend den Weitertransport per AGV zur nächsten Station, beispielsweise zur Folgebearbeitung, zum Waschen oder zum Messen. Dieser Ablauf wird schrittweise fortgeführt, bis der gesamte Arbeitsplan abgeschlossen ist. Am Ende des Prozesses gelangt der fertige Artikel in den Versand und steht dort zur Auslieferung bereit.
Alle Fertigungsschritte werden durch ProMASTER lückenlos protokolliert. Die erfassten Daten können anschließend für Auswertungen und zur kontinuierlichen Optimierung der Prozesse genutzt werden.
Mit welchen Systemen ist ProMASTER kompatibel?
ProMASTER bietet eine Schnittstellen zu allen gängigen ERP- und MES-Systemen. So integrieren Sie Ihre bestehende IT-Landschaft nahtlos. Und gibt es eine benötigte Schnittstelle noch nicht, dann nutzen wir unsere Erfahrung um eine Schnittstelle mit ihrem Systemlieferanten zu erarbeiten.
Welche Daten werden erfasst und wie aktuell sind sie?
ProMASTER liefert Echtzeit-Daten von allen angeschlossenen Maschinen – von Werkzeugnutzung über Auslastung bis hin zu Störmeldungen. So behalten Sie stets den vollen Überblick.
Können auch ältere Maschinen eingebunden werden?
Ja! Maschinen mit moderner Schnittstelle lassen sich direkt anbinden. Ältere Anlagen können durch geeignete Nachrüstungen problemlos integriert werden.
Kann ProMASTER nur mit PROMOT Automatisierungen eingesetzt werden?
Nein. ProMASTER bietet natürlich eine tiefe Integration von PROMOT Automatisierungsanlagen. Es kann aber auch unabhängig davon für die Vernetzung von Einzelmaschinen, Handarbeitsplätze oder sogar Fremdautomatisierungen genutzt werden.
Wie ist der Ablauf eines ProMASTER-Projektes?
In einem ersten Workshop erarbeiten wir gemeinsam mit Ihnen ein Konzept für die ProMASTER Integration. Daraus lässt sich meist schon eine grobe Aufwandsschätzung, sowie ein erstes Angebot ableiten. Danach erfolgt die Ausdetaillierung Ihrer Anforderungen an das System, sowie Schnittstellenabstimmungen mit anderen Lieferanten. Das System wird von uns, Ihren Anforderungen entsprechend, implementiert, virtuell simuliert und getestet. Der Go-Live kann dann schrittweise erfolgen, so dass das Risiko von Produktionsausfällen möglichst gering bleibt.
Wie sieht die Zukunft von ProMASTER aus?
ProMASTER ist langfristig ausgelegt und wird kontinuierlich weiterentwickelt. Neue Technologien, Schnittstellen und Automatisierungstrends fließen laufend in Updates ein. Damit bleibt Ihre Produktion auch in Zukunft wettbewerbsfähig und auf dem Weg zur Smart Factory.
Ist ProMASTER für jede Unternehmensgröße geeignet?
Ja. Besonders für mittelständische Unternehmen mit vielen Anlagen und komplexen Fertigungsabläufen bietet ProMASTER große Vorteile. Durch den modularen Aufbau ist es skalierbar und wächst mit Ihren Anforderungen.
Welche Kosten entstehen für ProMASTER?
Die Kosten richten sich nach dem Umfang der Implementierung. Dieser wird ganz fair nach Aufwand kalkuliert – Es gibt keine fiktiven „Modulpreise“. Durch die Effizienzsteigerungen und die Vermeidung von Stillständen amortisiert sich die Investition in der Regel sehr schnell.
Wie einfach ist die Bedienung von ProMASTER?
Sehr einfach. Über die browserbasierte WebHMI-Oberfläche steuern Sie Ihre gesamte Fertigung intuitiv und übersichtlich. Alle Daten sind mit wenigen Klicks abrufbar – auch mobil auf Tablet oder Smartphone.